Irland, ein paar Notizen

Da wir dieses Jahr unseren Sommerurlaub in Irland verbracht haben, hier ein paar Notizen, die anderen Irland-Reisenden die Planung erleichtern könnten.

Vom Flughafen nach Dublin

Es gibt reichlich Möglichkeiten vom Flughafen nach Dublin zu kommen. Unser erstes Hostel in Dublin hat sogar einen eigenen kostenlosen Shuttlebus angeboten. Diese stehen meist etwas versteckt hinter der Flughafenkapelle, die sich gegenüber dem Terminal 1 befindet.

Direkt vor Terminal 1 (zwischen Terminal 1 und Parkhaus) fährt der Airlink. Ein grüner Doppeldecker Bus der zum offiziellen “Dublin Bus” gehört. Dieser hält auch noch an Terminal 2 (hier kommen die Aer Lingus Flüge an). Eine Fahrt in die City dauert ca. 40 Minuten und kostet 6 Euro. Der Takt liegt zwischen 15 und 20 Minuten fast rund um die Uhr. Man darf den Bus auch mit den sogenannten “Rambler” Tickets verwenden (aka. Tageskarte). Diese bekommt man an vielen Kiosken, auch am Flughafen. Wenn man also früh genug in Dublin ist kann sich das lohnen. Das Tagesticket für eine Person kostet 6,50€. Noch günstiger wird es wenn man zu zweit ist. Dann empfiehlt sich das Family-Rambler Ticket für 11€. Man ist also schon günstiger als mit 2 Einzeltickets und darf noch den ganzen Tag fahren.

Am günstigsten kommt man übrigens mit dem normalen Linienbus nach Dublin. Für 2,50 fahren zwei Linien bis zur O’Connel Street, dem zentralen Bus-Knoten. Natürlich etwas seltener und deutlich länger als der Airlink. Des Weiteren fahren auch noch reichlich andere Anbieter wie z.B. “Aircoach” nach Dublin und auch in andere Städte.

Grundsätzlich empfiehlt es sich übrigens immer reichlich Münzgeld dabei zu haben. z.B. im Bus kann man nur mit Münzen und am besten passend bezahlen. Bekommt man Geld raus erhhält man ein Receipt mit dem man sich beim zentralen Busoffice in der O’Connel-Street das Wechselgeld abholen kann.

Internet

WiFi

Besonders in Dublin gilt: WiFi an jeder Ecke. Nahezu jedes Restaurant hat irgendwo ein “WiFi available”-Schild, oder es ist einfach eins WLAN mit dem entsprechenden Namen zu finden. Sollte es verschlüsselt sein einfach die Bedienung fragen.

Aber auch jedes noch so kleine Hostel auf dem Land hat in der Regel WiFi verfügbar, wenn auch nicht immer auf dem Zimmer.

Free WiFi

Sogar Mülleimer haben Free WiFi

SIM-Karte

Grundsätzlich gilt: Wie z.B. in Österreich gibt es keine Registrierungspflicht für Prepaid SIM Karten (in Irland “Pay as you go”). Darum kann man sich im Prinzip von beliebigen Mobilanbietern an so ziemlich jeder zweiten Straßenecke Karten kaufen.

Ich habe mir für die Dauer des Aufenthalts eine Prepaid SIM bei Tesco (Supermarktkette) gekauft. Die hängen Überall in den Tesco Shops in großen hellblauen Umschlägen für 2,50€. Diese kann man mit 10, 20 oder 30 Euro aufladen (heisst in Irland “Top-Up”). Einfach direkt beim Kaufen der Karte an der Kasse nach Guthaben fragen. Per SMS kann man dann eines der Internetpakete buchen. Ich habe mich für die Variante mit 1GB/30 Tage entschieden. Da wir unsere ganze Navi über Google Maps gemacht haben haben wir das Gigabyte innerhalb einer Woche auch fast ausgeschöpft. Man kann jederzeit neues Volumen dazu buchen. Der Empfang war eigentlich überall in Irland mind. EDGE, meistens aber 3G. Einziger Wermutstropfen: Die Tesco-SIM erlaubt kein Tethering, also kein Internet am iPad :(.

Wichtig: Tesco hat zwar Micro-SIMs, versendet diese aber nur per Post. Also am besten eine Nagelschere einpacken.

Whiskey

Die Anzahl der Destilleries ist in Irland deutlich überschaubarer als in Schottland. Die meisten besuchbaren Destillen werden an ihren ursprünglichen Orten gar nicht mehr gebrannt. So befindet sich z.B. die Jameson-Experience in Dublin, gebrannt wird aber an der Südküste in Midleton. Ähnlich auch bei Tullamore, dazu wird das Tullamore-Dew Herritage Center in Tullamore derzeit renoviert und ist wohl erst wieder im Herbst 2012 besuchbar.

Kilbeggan

Eher zufällig sind wir auf Kilbeggan gestoßen. Der Ort liegt nördlich von Tullamore, direkt an der M6 ungefähr eine Autostunde von Dublin. Hier gab es früher die Locke’s Distillery, die 1757 gegründet wurde und damit (laut eigenen Angaben) die älteste noch in Betrieb befindliche (mit einer Pause von 50 Jahren) Destille der Welt ist. Seit 2007 wird hier auch wieder vor Ort gebrannt. Die Marke Kilbeggan wird schon länger wieder von Cooleys betrieben, die unter anderem auch den Connemara Whiskey brennen.

Die alte Distillery wurde vor 20 Jahren in ein Museum umgewandelt und seit dem Stück für Stück restauriert. Seit letzter Woche ist zum Beispiel das Wasserrad wieder voll funktionsfähig. Der Eintritt beträgt 7,50€ und enthält eine Whiskey Probe. Die Tour ist selbstgeführt, dazu erhält man ein Bündel Din-A4 Blätter mit Erklärungen. Alles in allem nett anzuschauen und nicht so durchgestylt wie z.B. die Guinness-Tour in Dublin.

Empfehlenswert ist auch das dazugehörige Restaurant. Dort bekommt man rustikale irische Küche zu (verhältnismäßig) günstigen Preisen. Auch ganz gut, wenn man nach der Whiskey-Probe noch fahren muss ;).

Killbeggan Truck

Historischer Lieferwagen in der Kilbeggan Distillery

Guinness-Storehouse

Ein netter wenn auch nicht ganz billiger Zeitvertreib ist das Guinnes-Storehouse in St. James-Gate, Dublin. Für uns war es der ideale Ort um einen (auch für irische Verhältnisse) stark regnerischen Tag zu füllen. Der Eintritt liegt pro Person bei 16,50€. Bei online Buchung gibt es 10% Rabatt. Das funktioniert übrigens auch noch vor Ort vom Smartphone aus (es gibt auch Free Wifi). Man bekommt einen Code den man in einen Ticketcomputer eingibt. Außerdem muss man sich nicht in die normale Schlange reihen.

Highlight am Ende ist der Blick aus der 360° Skybar im 7ten Stock über Dublin mit dem im Eintrittspreis enthaltenen Guinness.

Guinness

Landschaft

Connemara

Die Landschaft die uns am besten Gefallen hat war die Halbinsel von Connemara. Ähnlich wie im Südwesten gibt es auch hier einige Straßen die über die verschiedenen Finger entlang der Küste führen. Beispielsweise von dem kleinen Ort Clifden aus führt die Skyroad mehrere Kilometer durch die malerische Landschaft.

Sky Road

Blick von der Sky Road auf den Atlantik

Cliffs of Moher

Der Klassiker aller Irland-Besucher sind wohl die Cliffs of Moher. Ein interessanter Punkt ist, dass die eigentlich Begehung der Klippen nicht kontrolliert wird und daher eigentlich kostenfrei ist. Auch am angeschlossenen Visitor-Center werden keine Tickets für die Ausstellung kontrolliert. Allerdings werden für alle Personen im Auto beim Einfahren in den Parkplatz Gebühren erhoben. Pro Person sind das 6€. Daher ist es empfehlenswert zunächst alle Mitfahrer vor dem Parkplatz aussteigen zu lassen und alleine zu parken. Der Eingang ist ein Stück südlich vom Parkplatz, dort sollte es möglich sein kurz zu halten.

 

Ziegenkäse mit Bacon

Ein leckerer und schneller Snack z.B. zum Salat.

Zutaten: Ziegenkäse, Frühstücksbacon und je nach Geschmack Trockenfrüchte (Pflaumen/Datteln) und Basilikum. (Gibt’s alles z.B. bei Netto)

Den Ziegenkäse (und evtl. Trockenfrüchte/Basilikum) einfach in den Bacon einwickeln und ohne zusätzliches Fett in die Pfanne.

Von allen Seiten gleichmäßig anbraten und voila:

‘n Guten.

Bash Script with Inetd

Okay, the following Solution is out there somewhere. But since it took me some time to Google it I thought i summarize it.

Following Problem:

I have a Linux System on which I want to execute a BASH Script over Telnet. So I used the help of the Inetd Service.

First I declared my own Service in /etc/services by adding the following line:

# Local services
myservice         4321/tcp

Then I make my Script known to inetd by adding the following Line to /etc/inetd.conf

myservice stream tcp nowait root /home/me/script.sh

and restart the service.

‘Til here it’s simple. But now comes the catch you will experience when you execute your script over the telnet connection. Since you’re not in a terminal enviroment, in which you’re when you use telnetd or sshd, there’s a different handling of Line endings. In a normal Unix Terminal a line end is represented by a simple \n aka. LF (Line Feed) aka 0x0A. But in TCP, as it’s used when you use inetd \r\n aka CR LF (Carriage Return, Line Feed) aka 0x0d 0x0a is used.

So what happens, is that if you read input into a variable the string is parsed until a \n occurs. So the \r is still in your string and fucks up most of your commands using this string. There are at least 2 Methods to get rid of this. The one i prefer is this one:

read foo
foo=`echo $foo | tr -d '\r'`

Which just kills all the \r in the string. It also enables you to use the script in terminal and non-terminal enviroments.  Second method would be to just cut off the last char. By which the Script becomes unusable in the normal shell.

read foo

foo=${foo:0:${#foo}-1}

In the output direction you’ll notice another effect of this behaviour. Since there is a \r expected where none is send you’ll experience this nice stair effect. So you have to replace the \n in all your output with \r\n to get this right. Most telnet clients like Putty on Windows have an option (Terminal -> “Implicit CR on LF”) to do this automatically. It’s  your choice how you solve this.

Please Leave a comment if this was of any use to you.

Sources:

Bash Webserver using Inetd – http://www.debian-administration.org/article/A_web_server_in_a_shell_script

Discussion Thread with most of the solution – http://www.mail-archive.com/debian-user-german@lists.debian.org/msg41768.html

Another Thread on the Topic – http://unix.derkeiler.com/Newsgroups/comp.unix.shell/2003-08/1337.html

Apache: WebDAV hinter mod_proxy mit OS X 10.5.5 nutzen

Folgendes Szenario:
Apache (v2.2.8) mit mod_dav hinter einem weiteren Apache mit mod_proxy. Bisher klappte der Schreibzugriff problemlos. Mit Mac OS X 10.5.5 tritt aber nun das Problem auf, dass alle hochgeladenen Dateien 0 Byte haben.

Das Log des WebDAV Server sagte dazu nichts. Im Proxy allerdings tauchten folgende Zeilen auf:

[error] proxy: Chunked Transfer-Encoding is not supported
[error] [client 123.123.123.123] Handler for proxy-server returned invalid result code 22

Nach längerer Google Suche bin ich nun auf diese Seite gestoßen: http://www.atnan.com/2008/10/16/memory-issues-with-nsmutableurlrequest-s-sethttpbody-method-in-iphoneos-2-1. Auch wenn es da ums iPhone geht scheint das Problem das gleiche zu sein.

Große Dateien (Tritt aber auch schon bei 12k auf) werden auf sog. Chunks aufgeteilt. Dies wird im Header der http Pakete entsprechend gekennzeichnet. Anscheinend machen das die meisten Clients mit dem schlüsselwort “chunked”, Apple macht dies aber durch das Wort “Chunked”. (Man beachte die Groß-/Kleinschreibung). mod_proxy scheint im Gegensatz zu den meisten WebDAV Servern damit überfordert zu sein.

Die Lösung brachte nun die folgende Zeile in der Config des mod_proxy Hosts:

RequestHeader edit Transfer-Encoding Chunked chunked early

mod_proxy bekommt nun das Encoding als “chunked” und alles ist gut.

GoogleMail über POP3 auf mehreren Rechnern

Ein Bekannter hatte neulich ein Problem mit seinen Mails bei GMail. Wenn man diese mit mehreren Rechner über POP3 abrufen will tauchen neue Mails immer nur auf dem Rechner der auf der zuerst abruft. Ich hatte zunächst auf eine komische Arbeitsweise im Mailclient getippt. Nach ein wenig Googeln bin ich aber dann auf die Lösung in der GMail-FAQ gestoßen.

Es werden bei GMail über POP3 also im Normalfall nur die neuen Mails angeboten. Will man diese mit mehreren Clients Mails abrufen muss der Nutzername folgendermaßen aussehen: recent:nutzername@googlemail.com

Dadurch werden die Mails der letzten 30 Tage dem Client angeboten und dieser entscheidet welche Mails er herunterläd, also das sonst normale Verhalten. Man muss natürlich seinem Client dann auch noch sagen dass er die Mails auf dem Server belässt.

Ob dieses Verhalten rfc-konform ist wage ich zu bezweifeln, macht aber bei der möglichen Größe von GMail-Postfächern durchaus Sinn.